{"id":10806,"date":"2011-12-22T22:27:43","date_gmt":"2011-12-22T21:27:43","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=10806"},"modified":"2011-12-22T22:27:43","modified_gmt":"2011-12-22T21:27:43","slug":"romanbarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=10806","title":{"rendered":"Romanarbeit"},"content":{"rendered":"<p>Es geht nat\u00fcrlich weiter mit der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/12\/19\/fallen-losen\/\">Romanarbeit<\/a>, die sechzehn Seiten wurden durchgesehen und wer es wissen will, die Anspielungen auf die Mutter und die Gro\u00dfmutter, beziehungsweise, auf die beiden Freundinnen Rosas, Hannah und Esther habe ich dringelassen, sonst  den Text gestrafft, Widerspr\u00fcche beseitigt, um eine halbe Seite gek\u00fcrzt und an die ohnehin recht kurze f\u00fcnfte Szene, Theresa geht \u00fcber den Volksgarten in die Nationalbibliothek, gleich die Einkaufsszene mit der Kopftuchfrau hinzugef\u00fcgt, das hat gerade gepasst.  Heute zehn Seiten und zwei Szenen weitergeschrieben und mich inzwischen vom Ausgangsszenario entfernt.<br \/>\nInzwischen gibts zwei Ebenen, Theresa und Marianne, Jan hat eine Stimme bekommen, die Rosa entsteht in den Hannah und Theresa Szenen, eine eigene Stimme hat sie bis jetzt nicht und wird es wahrscheinlich auch nicht. In den zwei Szenen, die ich heute geschrieben habe, baut sich die Handlung weiter auf, Theresa kocht ihrer Mutter Spaghetti, dann sitzen die beiden Frauen bei Kaffee und Apfelstrudel und sprechen \u00fcber Rosas Tagebuch. In Szene sechs sitzt Marianne im Zug und f\u00e4hrt nach Prag. Theresa wird  Albert treffen und der wird inzwischen bei einer Tante wohnen. Das ist die Frau aus dem Supermarkt, wahrscheinlich kommts zur Theresa-Albert Beziehung, w\u00e4hrend Marianne mit Jan in Prag spazieren geht und vom Tod Vaclav Havels erf\u00e4hrt. Eine griechische Studentin, die vom Leben in Athen, w\u00e4hrend der Finanz- und Wirtschaftskrise berichtet, k\u00f6nnte auch noch kommen, damits aktuell bleibt und, wie die Rosa und ihren Freundinnen sich weiter entwickeln, wird spannend werden.<br \/>\nEs bleibt auch beim bisherigen Schreibstil, da\u00df sich die Handlung von Szene zu Szene weiterentwickelt. Einf\u00e4lle schreibe ich in mein gr\u00fcnes Notizbuch auf und gehe beim Weiterschreiben das Bisherige durch. Wo genau ich hinkomme, wei\u00df ich also nicht. Die &#8220;Wiedergeborene&#8221; k\u00f6nnte aber als Titel passen, weil sich die die Handlung der Vergangenheit durch die Gegenwart weiterentwickelt und ich korrigiere mehr.<br \/>\nDa bin ich genauer, versuche keine Unklarheiten entstehen zu lassen, denn, da war bisher eine Schwiergigkeit. Ich habe eine Idee und fange zu schreiben an, dabei stellt sich heraus, da\u00df es  nicht so, wie gew\u00fcnscht geht, ich schreibe es einmal auf und korrigiere dann im n\u00e4chsten Durchgang. So wu\u00dfte ich zum Beispiel nicht, wie der Platz in Kairo hei\u00dft, auf dem die Demonstrationen stattfinden, habe nachgegooglet und eingef\u00fcgt, so wird es konkreter, ich habe auch die Namen \u00f6fter ge\u00e4ndert, bis sie mir passend erschienen. Theresa wird Alberts Tante kennenlernen und dann gibt es noch die Idee, da\u00df  Margit Mayerhofer die Enkeltochter von Esther Molnar ist und den Seitenstrang von Margits Gesangskarriere, aber wie, wei\u00df ich noch nicht.<br \/>\nSpannend, wie sich ein Roman entwickeln kann und ich denke, das ist auch das Faszinierende am Schreiben. Zuerst mu\u00df man nat\u00fcrlich Material sammeln, denn eine Idee ist kein Roman. Da ist man oft gleich festgefahren. Es l\u00e4\u00dft sich aber von einer Idee zur n\u00e4chsten kommen und das ist in den paar Wochen, seit ich daran konzipiere, passiert. Wohin ich kommen werde, wei\u00df ich nicht und das Neue, das die Leser locken k\u00f6nnte und mir endlich einen Verlag bescheren, fehlt vielleicht auch noch, da bin ich vielleicht auch eigensinnig und begn\u00fcge mich mit dem, was in mir drin ist, wie das  Thomas Wollinger nennt, statt dem Zeitgeist zu folgen und von Katastrophe zu Katastrophe zu springen, wie die, dann beim Bachmannpreis lesen, aber das f\u00fcrchte ich, w\u00fcrde mir zu aufgesetzt und unglaubhaft erscheinen, so da\u00df ichs lieber lasse. Ob da der Schreiblehrer n\u00fctzlich w\u00e4re, der &#8220;Tus!&#8221;, sagt, wei\u00df ich nicht, denn den habe ich ja nicht. Trotzdem denke ich, da\u00df das Entwickeln von Szene zu Szene, das auch bei der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/08\/31\/nicht-nur-zuruck-zum-roman\/\">&#8220;Frau auf der Bank&#8221;<\/a> tragend war, eine Weiterentwicklung ist und es passiert auch viel in Monologen. Das geh\u00f6rt auch zu mir. Andererseits wachsen meine Dialoge und wechseln sich damit ab. Wie lange ich brauchen werde, wei\u00df ich auch noch nicht, kann schon sein, da\u00df es bei den sechs Wochen bleibt, ich sammle erst Material, ob ich dann zu einem wirklichen Umschreiben komme, ist auch nicht klar, bis jetzt habe ich das aber viel getan. Jetzt sinds 27 Seiten und 13 894 Worte und wenns mit der Romanrbeit so intensiv weitergeht, freut mich das sehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht nat\u00fcrlich weiter mit der Romanarbeit, die sechzehn Seiten wurden durchgesehen und wer es wissen will, die Anspielungen auf die Mutter und die Gro\u00dfmutter, beziehungsweise, auf die beiden Freundinnen Rosas, Hannah und Esther habe ich dringelassen, sonst den Text &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=10806\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-10806","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10806"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10806\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}